Beachhandball-Tage 2009
Geschrieben von: Olaf Jenjahn   
Samstag, den 31. Januar 2009 um 13:25 Uhr
Beach W´mündeHandball-Mannschaften die an der Jubiläumsauflage der Rostocker Beachhandball-Tage vom 3. bis 5. Juli teilnehmen wollen, müssen sich beeilen. Auch beim 15. Turnier am Warnemünder Strand werden die jeweils 32 Startplätze bei den Damen und Herren schnell vergeben sein. „Entscheidend ist die Reihenfolge des Meldeeingangs“, stellt der Vorsitzende des Kreishandballbundes (KHB) Rostock, Volker Schnepel klar. Erfahrungsgemäß sind die Plätze bis Mitte/ Ende Februar vergeben, danach kommen die Teams auf eine Warteliste. „Und die haben wir eigentlich seit dem dritten Jahr“, erinnert sich Peter Alm, ehemaliger KHB-Chef und Mann der ersten Stunde.
„1995 begannen wir mit fünf Damen- und fünf Herrenteams. Und die kamen damals alle aus Rostock. Ein Jahr später hatten wir jeweils 16 Mannschaften am Start, 1997 schon jeweils 32. Wir konnten Teams aus allen Bundesländern begrüßen sowie Mannschaften aus Schweden und Südafrika. Insgesamt waren das mehr als 8600 Teilnehmer aus über 800 Mannschaften“, bemüht Alm die Statistik. Bis 2006 war Peter Alm in der Organisation aktiv, dann zwangen ihn gesundheitliche Gründe zum Rückzug. Aber er lässt es sich in diesem Jahr nicht nehmen, im Juli am Strand auf Höhe des Teepott vorbeizuschauen. Am ersten Turniertag 2009 wird ein Mixed-Turnier durchgeführt, jeweils sechs Damen- und Herrenteams erhalten eine Startberechtigung. Das Hauptturnier am Sonnabend und Sonntag wird flankiert von einem Nachwuchswettbewerb für Mannschaften der Altersklassen 12 und 13. „Die Jugendturniere haben nie so richtig funktioniert, jetzt wollen wir das mal im Kinderbereich probieren“, sagt Volker Schnepel. In diesem Jahr werden bis zu 2000 Sportler und Verantwortliche erwartet, die auf den insgesamt neun Feldern aktiv sind. „Eine Haupttribüne mit einem Center Court wäre richtig toll, aber dafür fehlt uns bei dieser nicht kommerziellen Veranstaltung das Geld“, erzählt Schnepel und hofft, dass sich vielleicht noch ein Sponsor für die knapp 2000 Euro auftreiben lässt.
 
Quelle: Ostsee-Zeitung