Neuer Vorstand des KHB gewählt
Geschrieben von: Olaf Jenjahn   
Samstag, den 13. Juni 2009 um 15:52 Uhr
NEWS
 
Auf der Jahreshauptversammlung des Kreishandballbundes Rostock (KHB) wurde am Donnerstag Abend ein neuer Vorstand gewählt. Dem siebenköpfigen Gremium steht erneut Volker Schnepel vor, der für weitere vier Jahre mit 14 von 17 Stimmen wieder gewählt wurde. Neu im Vorstand arbeiten künftig die ehemalige Bundesliga-Handballerin Petra Weidemann sowie René Kißhauer und Detlef Kremer. Eckhard Pedde, Jennifer und Thomas Gehls vervollständigen die Führung des KHB Rostock. In der regen Diskussion wurden vor allem die Chancen und Möglichkeiten des Handballsports in der Hansestadt erläutert. Holger Schneider, seit einem Jahr sportlicher Leiter beim HC Empor Rostock, bot allen Vereinen in und um Rostock eine Zusammenarbeit an. "Wir müssen unsere Kräfte bündeln", forderte Schneider und fügte hinzu: "Das kommende Jahr wird zeigen, ob Rostock Handball haben will." Volker Schnepel verwies auf ein bereits im Jahre 1994 ausgearbeitetes Konzept, welches aber nur schleppend mit Leben erfüllt wurde. Nicht nur der KHB-Vorsitzende machte die vielen wechselnden Vorstände des HC Empor Rostock dafür verantwortlich, dass dies nur ungenügend geschah. Seite geraumer Zeit sind hier aber Fortschritte zu erkennen, wie auch Landestrainer Lothar Goldschmidt bestätigte. Was im männlichen Bereich bereits klappt (SV Warnemünde, HC Empor, Schwaaner SV), soll nun auch im weiblichen Bereich umgesetzt werden. Hier gibt es derzeit sehr große Defizite.

Mit großem Interesse wurde der Gedanke von Karola Wiegratz aufgenommen. "Es muss ein Rostocker Handball-Verein her, egal wie der auch heißt", sagte die Handball-Chefin des SV Warnemünde. Dies wird wohl allerdings Zukunftsmusik bleiben, denn teilweise sind die Aversionen einzelner Funktionäre unterschiedlicher Vereine immer noch sehr groß. "Das kann ich so aber nicht akzeptieren", zeigte Holger Schneider darüber sein Unverständnis.

In einer ersten kurzen Ansprache nach seiner Wiederwahl bekräftigte Volker Schnepel den Wunsch, den Rostocker Handball weiter voranzubringen und etwas zu bewegen: "Nicht kann aber nicht der Vorstand allein machen, sondern hierbei sind vor allem auch die Mitglieder des KHB gefragt."