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Kreishandballbund Rostock
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| Schwache Resonanz auf Minispielfest |
| Geschrieben von: Olaf Jenjahn |
| Sonntag, den 22. November 2009 um 13:01 Uhr |
Am Sonnabend fand in der Fiete-Reder-Sporthalle Marienehe das erste Minispielfest der Saison 2009/2010 statt. Nur vier Mannschaften aus Rostock und Grevesmühlen waren dabei, hatten aber dennoch viel Spaß an der Bewegung und dem Umgang mit dem Ball.
Die Resonanz auf das erste Minispielfest des Kreishandballbundes Rostock war dürftig. Nur drei Vereine, zwei aus Rostock, nahmen teil. Wenn sie mal groß sind, wollen sie Handballer werden. Die vier bis sieben Jahre alten Mädchen und Jungen, die am Sonnabend in den Trikots des Rostocker HCund des SV Warnemünde in der Fiete-Reder-Sporthalle konnten es kaum erwarten, dass die Veranstaltung des KHB Rostock endlich losging. Was allerdings fehlte, waren weitere Mitstreiter. Daran konnten auch die „großen“ Jungs aus Grevesmühlen nichts ändern. Die neun und zehn Jahre alten Westmecklenburger sind eigentlich dem „Mini-Handball-Alter“ schon seit geraumer Zeit entwachsen. Die Ratlosigkeit der KHB-Verantwortlichen wich schnell, die Jungs wurden unbürokratisch in den Ablauf integriert. Und so liefen die Grevesmühlener Jungen mit den kleinen Rostockern die Erwärmungsrunde, absolvierten die vier Staffelspiele mit und ohne Ball und gingen dann zum Zwei-Felder-Ball über. Abschließend gab es noch ein gemeinsames Minihandball-Spiel. Warum aber nur zwei Vereine aus dem Raum Rostock am Minispielfest eilgenommen haben, konnte sich auch KHB-Vorsitzender Volker Schnepel nicht erklären: „Das Schuljahr ist noch recht jung und die Trainingsangebote an den Schulen und in den Stadtteilen laufen erst an. Trotzdem geben wir allen Vereinen den Tipp, auch mit nur vier oder fünf Kindern an unseren Maßnahmen teilzunehmen. Es lohnt sich immer, bei den Minispielfesten dabei zu sein“. Schnepel weist daraufhin, dass es bei diesen Spielfesten keineswegs um Ergebnisse, Siege und Tore geht. „Vielmehr sollen die Mädchen und Jungen spielerisch an den Handballsport herangeführt werden“, sagt der KHB-Chef. Schon am 19. Dezember startet die zweite Auflage, dann hoffentlich mit einer größeren Resonanz. Und nicht nur, weil an diesem Tage in der Sporthalle im Gerüstbauerring der Weihnachtsmann erwartet wird. Zur Bildergalerie. |