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Viel vorgenommen hatte sich die 4. Mannschaft des RHC nach dem ersten Saisonsieg vor einer Woche (21:19 gegen SV Warnemünde III) für das Spiel beim nächsten Lokalrivalen.
Allerdings stand die Partie auf RHC-Sicht von vornherein unter keinem guten Stern, musste Trainerin Andrea Hamann doch mit Susann Martin und Kristine Delfs gleich auf zwei Spielerinnen krankheitsbedingt verzichten, die in der Vorwoche noch insgesamt neun Tore zum Erfolg beigetragen hatten.
So war das Spiel des RHC in den ersten 15 Minuten zu zaghaft und ohne wirkliche Durchschlagskraft, man lag schnell 0:4 im Rückstand. Dann begann das Team zu kämpfen, beim 4:4 war der Anschluss wieder hergestellt. Gerade in dieser Phase stand die RHC-Abwehr sicher. Allerdings schlichen sich danach kleine Abstimmungsfehler ein, die es der Eintracht ermöglichten, bis zur Pause auf 8:5 zu enteilen. In der zweiten Halbzeit konnte das Spiel dann nicht mehr gedreht werden, zu harmlos waren die Angriffsbemühungen. Allein Tina Medenwald mit 7 Treffern zeigte im Abschlussverhalten Normalform.
So konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung zum letztlich verdienten 18:11 weiter ausbauen. „Ich hoffe, dass die Mannschaft im nächsten Heimspiel am 13. November eine Trotzreaktion zeigt und alle Spielerinnen an ihr tatsächliches Leistungsvermögen schnellstmöglich anknüpfen können“ zeigte sich die Trainerin mit den gezeigten Leistungen nicht wirklich zufrieden.
So spielte der Rostocker HC: Carolin Krüger – Lisa Kaden (2), Julia Geist (1), Jenny Reichl, Janin Lange, Juliane Piske, Andrea Madaus, Yvonne Alexa (1), Nicole Schulz, Carolin Wüstemann, Tina Medenwald (7) |