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Rostocker HC IV – SC Laage 25:18 (16:9)
20 Minuten Verspätung sind eigentlich etwas, dass man von der Benutzung diverser öffentlicher Verkehrsmittel kennt.
Beim Handball sind Verspätungen eigentlich eine Seltenheit, aber am Sonntag passierte es in der Kreisunion dann doch. Als nach dieser Wartezeit immer noch keine Schiedsrichter angetreten waren, einigten sich die Trainerkollegen Andrea Hamann und Olaf Schütt, das Spiel von Ute Lemmel und Susanne Kordt leiten zu lassen. Um es vorwegzunehmen, die beiden „Auswechselschiedsrichter“ machten in einem überwiegend fairen Spiel (keine Zeitstrafen) ihre Sache gut.
Anders sah es zumindest in der Anfangsphase auf RHC-Seite aus. Bis zum 6:6 war das Spiel offen, ein Team legte vor, das andere glich aus. Dann gab es einen Zwischenspurt der Gastgeber und der RHC zog auf 9:6 und bis zur Pause sogar auf 16:9 davon.
Aus einer sicheren Abwehr um eine einen Tag nach ihrem Geburtstag sehr gut aufgelegte Carolin Krüger im Tor wurde der Gegner immer wieder überlaufen. Nach dem Ballgewinn ging es schnell nach vorn, der Abschluss wurde gesucht und zumeist auch sicher vollendet. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nur wenig.
Trotz der dünnen Personaldecke (Andrea Hamann hatte nur 8 Feldspielerinnen zur Verfügung) geriet der Sieg auch in der zweiten Hälfte nicht mehr in Gefahr. Zwar gelang es Laage beim 20:15 noch einmal auf 5 Tore heranzukommen, für mehr reichte es aber nicht. Der RHC besann sich wieder auf seine Stärken und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 25:18.
Spielfilm: 1:0. 6:6, 9:6, 9:7, 14:7, 16:9 - 16:11, 20:12, 20:15, 23:15, 25:18
Siebenmeter: RHC: 3/4, Laage: 1/3
So spielte der RHC: Carolin Krüger – Carolin Wüstemann, Lisa Kaden (6/1), Jenny Reichl, Janin Lange (2), Kristine Delfs (7/1), Juliane Piske, Tina Medenwald (4), Nicole Schulz (6/1)
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